Aktivitäten 2015 /2016

Aktivitäten 2015/2016

Die Arbeitsgemeinschaft RettungsdienstRecht war in den vergangenen Monaten auf einer ganzen Reihe von Veranstaltungen vertreten. Das hat die Wahrnehmung des Vereins deutlich gestärkt. In aller Kürze folgt hier ein Überblick.

Jan Gregor Steenberg referierte zu den Themen:

  • „Patientenwille und Behandlungsfreiheit – Therapiebegrenzungen in der Schweiz“, Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung.
  • Zugleich Vortrag auf dem 25. Kongress Intensivmedizin und Intensivpflege Bremen.
  • „Rechtliche Aspekte in der Notfallmedizin“, Pflichtfortbildung Rettungsdienst Südpfalz.
  • „Dokumentation im Rettungsdienst“, Pforzheimer Notfalltag.
  • „Aktuelle Entwicklungen im Rettungsdienstrecht“, Rettungsdienstliche Fortbildungsreihe Siloha-Klinikum Pforzheim.
  • „Die Not im Notfall“, Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im DAV.
  • „Aktuelle Entwicklungen im Rettungsdienstrecht in Deutschland“, Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfall- und Katastrophenmedizin
  • Notarzt oder No-Arzt, Vortrag auf dem 26. Kongress Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen

 

Andreas Tyzak ist als Fachautor tätig geworden:

  • Reinke/Rotermund/Tyzak, „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen: Grundlagen der rettungsdienstlichen Dokumentation“, zertifizierte Fortbildung, Rettungsdienst 7/2015, Seite 551 ff.

 

Ulrich Granitzka hat die Arbeitsgemeinschaft wie folgt als Referent vertreten:

  •  „Gesetzliche Grundlagen des Infektionsschutzes“, Barrier nursing-Kurs der DGKM e. V.
  • „Rechtliche Besonderheiten von Führen von Verbänden“, Arbeiter-Samariter Bund Deutschland e. V.
  • „Gesetzlichen Grundlagen des Infektionsschutzes“ Barrier nursing Kurs der DGKM e.V.

 

Beide gemeinsam haben für die Arbeitsgemeinschaft an der Weiterentwicklung von „PRIOR“ mitgewirkt. Bei dem Projekt PRIOR (Primäres Ranking zur initialen Orientierung im Rettungsdienst) handelt es sich um einen revolutionären Vorsichtungsprozess, der von der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin sowie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophen Hilfe entwickelt wurde. Hierbei wurden ausgewählte Verfahren zur medizinischen Vorsicht von Patienten bei einem Massenanfall von Verletzten evaluiert.

 

Michael Neupert hatte die Gelegenheit, zusammen mit Prof. Dr. Dr. Lechleuthner die folgende Publikation zu platzieren: „Tätigkeit als Notfallsanitärer im öffentlichen Rettungsdienst. Anwendung von Maßnahmen zur Lebensrettung und zur Abwehr schwerer gesundheitlicher Schäden“, in Notfall- und Rettungsmedizin 2015, Seite 413.

Als Referent ist Michael Neupert für die Arbeitsgemeinschaft ebenfalls aufgetreten

  • Tagung des Bundesverbandes der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst in Weimar zum Thema „Rechtliche Absicherung von Notfallsanitätern und Ärztlichen Leitern“.
  • Weiterhin konnte Michael Neupert für die Arbeitsgemeinschaft am ersten Symposium „Rettungswesen“ des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW zum Thema „Qualitätssicherungen im nordrhein-westfälischen Rettungsdienst“ referieren.
  • Außerdem hat er zum Thema „Der neue Notfallsanitäter, darf er, was er kann?“ im Rahmen der Leverkusener Notfalltage referiert.

Gemeinsam mit Frank Sarangi hatte Michael Neupert bereits im Jahre 2014 den Pyramidenprozess zum Notfallsanitäter des Bundesverbandes der ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e. V. juristisch begleitet. Die entsprechende juristische Begleitung setzte sich auch im Jahre 2015 fort. Kernaufgabe des Pyramidenprozesses war es, einen Maßnahmen- und Medikamentenkatalog festzulegen, der im Einzelfall durch die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst zur Durchführung durch den Notfallsanitäter freigegeben werden kann. Es handelt sich dabei um den bahnbrechenden und führenden Prozess innerhalb des gesamten Rettungsdienstes. Die Arbeitsgemeinschaft hat hier federführend die juristische Begleitung übernommen.

Die Kollegen Dr. Neupert und Sarangi wurden darüber hinaus als Sachverständige im Gesundheitsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages zur Novellierung des Rettungsdienstgesetzes NRW angehört.

 

Frank Sarangi hatte im Rahmen des 10. Oldenburger Notfallsymposiums die Gelegenheit, zu den „Rechtlichen Besonderheiten des Rettungsdiensteinsatzes –  haftungsrechtliche Bestandsaufnahme eines Praktikers“ zu referieren.

Er konnte darüber hinaus Mitkommentator des Steegman „Recht des Feuerschutzes und des Rettungsdienstes in Nordrhein Westfalen und hat hier die §§ 5, 12, 13 RettG NRW kommentiert.